Zatoichi – Der blinde Samurai
Filmhandlung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zatoichi_%E2%80%93_Der_blinde_Samurai
Meinung:
Eigentlich hatte mir der Film sehr gefallen, hab ihn sogar 2x.
Aber als ich ihn mir gestern wieder anschaute, war ich doch oft sehr gelangweilt.
Eigentlich weiß man garnicht, in welches Genre man den Film stecken soll, denn der Film besteht aus Slapstick, harter Action, Drama und Parodie.
Zatoichi gewinnt beim Würfelspiel wegen seines feinen Gehöres JEDE Runde. Das ist einfach des guten zuviel, denn ab und an hätte er eine Fehlentscheidung haben sollen!
Tja, die Story zieht sich wie ein Kaugummi und leider wird nur in größeren Etappen etwas geboten, so das man zumindest nicht einschläft, obwohl man meist immer sehr nah dran ist. Leider sind die Actioneinlagen nur von ganz kurzer Dauer, so daß man nie richtig aus dem Dämmerzustand heraus kommt.
Die Mimik der Protagonisten ist auch so eine Sache, entweder sind diese immer traurig, ernst oder heiter, aber niemals zeigen sie zwei oder gar mehr verschiedene Ausdrucksweisen.
Leider ist der Film auch nicht frei von unlogischem. Als Beispiel nenne ich hier mal den Leibwächter Hattori. Damit er Geld für die Heilung seiner Frau bekommt, läßt er sich als Söldner/Leibwächter anheuern. Nur am Filmende stellt er sich unnötigerweise dem Kampf mit Zatoichi, denn ihm mußte klar sein, das er diesen Kampf nicht überleben wird!! Das macht die Sache mit seiner Frau zu einem Witz.
Die Tanzeinlage am Ende des Filmes ist doch mehr als daneben und erinnert sehr stark an einen Bollywood-Film!

Sicher, die Kampfszenen sind gut gelungen, aber viel zu kurz und viel zu selten, als das es für eine bessere Bewertung reichen würde.
Fazit:
Ansehen kann man ihn sicher, aber eine Kaufempfehlung kann nicht gegeben werden.